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Studie

Studiensteckbrief

In der MAS Mitarbeiterstudie Mitteldeutschland wird seit 2016 in regelmäßigen Abständen die Sicht der Beschäftigten auf ihren Job und den Arbeitgeber in einer repräsentativen Erhebung untersucht. Ziel der Studie ist es, Entscheidern in Politik und Wirtschaft eine belastbare Datengrundlage zu den Themen Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität im mitteldeutschen Raum zur Verfügung zu stellen.


In der aktuellen Erhebungswelle in 2020 wurden Ende Februar 2.000 Personen sowie im ersten corona-bedingten Lockdown Ende April weitere 1.220 Personen per Onlineinterviews befragt.


Die an der Studienkooperation beteiligten Firmen beraten Unternehmen in ganz Mitteldeutschland u.a. zu Themen wie Organisationsentwicklung und Employer Branding.

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Dr. Jörg Heidig zum Thema „Kein Herz, keine Leistung“

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Präsentation mit den Studienergebnissen im PDF-Format herunterladen

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Die Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse als Volltext im PDF-Format herunterladen (3 Seiten)

Wie fällt die Bindung der Arbeitnehmer in Mitteldeutschland zu ihrem Arbeitgeber aus?

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22

Fürsprecher

Nur jeder fünfte Arbeitnehmer in Mitteldeutschland würde den aktuellen Arbeitgeber aktiv weiterempfehlen - zum Beispiel an potenzielle Bewerber. Jeder zweite Beschäftigte steht seinem Arbeitgeber kritisch gegenüber (FEB20: 50 Prozent).
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27

Wechselbereitschaft

Jeder vierte Beschäftigte plant innerhalb der nächsten 2 Jahre seinen Job zu wechseln.

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62

Loyalität

Zwar sagen knapp zwei Drittel der Arbeitnehmer, dass sie gegenüber ihrem Arbeitgeber absolut loyal sind, aber nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten fühlt sich dem Arbeitgeber zugehörig (46 Prozent). 

Wie fällt die Zufriedenheit unter den Arbeitnehmern aus?

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Überwiegend zufrieden sind die Arbeitnehmer u.a. mit:

- ihrer Tätigkeit (FEB20: 70%) 

- ihren Kollegen (FEB20: 67%) 

- der abteilungsinternen Zusammenarbeit (FEB20: 62%) 

- dem Arbeitsplatz (FEB20: 63%)

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Wenig zufrieden sind die Arbeitnehmer u.a. mit:

- Bezahlung (FEB20: 41%) 

- Entwicklungsmöglichkeiten (FEB20: 42%) 

- abteilungsübergreifender Zusammenarbeit (FEB20: 45%) 

- Besprechungen (FEB20: 46%)

Wie attraktiv sind die Arbeitgeber in Mitteldeutschland?

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attraktivster Arbeitgeber 

...in der Region Mitteldeutschland ist die öffentliche Verwaltung. Danach folgen drei große Automobilhersteller mit Volkswagen, BMW und Porsche.

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35

Attraktivität

Nur etwas mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer schätzt den eigenen Arbeitgeber als attraktiv für potenzielle Bewerber ein.

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48

wirtschaftlicher Erfolg

Die Effizienz (FEB20: 43 Prozent) und der wirtschaftliche Erfolg des eigenen Arbeitgebers werden von weniger als der Hälfte der Arbeitnehmer positiv eingeschätzt.

Wie agil und veränderungsfreudig sind die Unternehmen in Mitteldeutschland?

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46

Reaktionsfähigkeit auf neue Anforderungen

Ungefähr die Hälfte der Arbeitnehmer denkt, dass die Mitarbeiter (FEB20: 50 Prozent) sowie das eigene Unternehmen dafür ausgerüstet sind, schnell auf sich ändernde geschäftliche Anforderungen reagieren zu können.

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27

Zusammenarbeit in Teams

Nur etwas mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer arbeitet häufig in unterschiedlichen Teams in der eigenen Abteilung. In abteilungsübergreifenden Teams arbeitet nur knapp ein Viertel (FEB20: 23 Prozent) der Beschäftigten häufig. 

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44

Veränderungen im Unternehmen

Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer sieht im eigenen Unternehmen einen großen Veränderungsbedarf. Mehr als ein Drittel der Beschäftigten (FEB20: 38 Prozent) nimmt einen Veränderungsprozess wahr. 

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Am meisten mangelt es den Mitarbeitern im Veränderungsprozess an Transparenz, breiter Unterstützung und  Zielgerichtetheit.

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39

Corona beschleunigt den Wandel

Viele Arbeitnehmer nehmen eine Beschleunigung des Wandels in ihrem Unternehmen durch die Corona-Krise wahr. Ein Viertel der Arbeitnehmer (APR20: 28 Prozent) nimmt aber auch eine Verlangsamung des Wandels wahr.  

In welcher psychischen und gesundheitlichen Verfassung befinden sich die Arbeitnehmer?

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66

Konzentration auf Arbeit

Zwei Drittel der Arbeitnehmer sind in ihrem Arbeitsumfeld häufig konzentriert. Knapp die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie das Gefühl von Stress häufig wahrnehmen (FEB20: 48 Prozent).
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39

Erschöpfung

Etwas mehr als jeder Dritte Arbeitnehmer fühlt sich nach der Arbeit oft erschöpft.Ebenso schätzt ungefähr jeder Dritte seine Arbeit als sowohl körperlich (FEB20: 31 Prozent) als auch psychisch und emotional (FEB20: 30 Prozent) belastend ein.

Von wo aus arbeiten die Arbeitnehmer in Mitteldeutschland?

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38

Arbeit am Schreibtisch

Die meisten Arbeitnehmer arbeiten hauptsächlich im Büro. Jeder Fünfte arbeitete zu Beginn der Corona-Krise von zu Hause aus (APR/MAI20: 19 Prozent). 

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Homeoffice 

Die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten hat in der Corona-Krise zugenommen.Dementsprechend ist der jeweilige Anteil der Arbeitszeit welche im Homeoffice verbracht wird ebenfalls von 26 Prozent (FEB20) auf 66 Prozent (APR/MAI20) gestiegen.
18
%

FEB20

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30
%

APR/MAI20

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29

keine Meetings

Bei fast jedem dritten Arbeitnehmer finden keine wöchentlichen Besprechungen oder Meetings statt. 

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54

keine Mittagspausen

Mehr als die Hälfte der Befragten macht an einem normalen Arbeitstag keine lange Pause (mind. 30 Minuten). 

Wie erhalten die Mitarbeiter Informationen?

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61

Kollegen = Quelle

Die Kollegen stellen mit Abstand die wichtigste Quelle für den Erhalt von Informationen über den Arbeitgeber dar. Der Vorgesetzte wird allerdings von weniger als der Hälfte (FEB20: 40 Prozent) der Beschäftigten als wichtige Informationsquelle bewertet. 

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76

Jobangebote durch Empfehlungen

Über zwei Drittel der Arbeitnehmer werden durch Empfehlungen von Freunden und Bekannten auf Jobangebote aufmerksam. Ein genauso großer Anteil der Arbeitnehmer nutzt Jobbörsen im Internet als Quelle für die Jobsuche (FEB20: 76 Prozent). 

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Arbeitnehmer?

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24

Arbeitsbedingungen verschlechtert

Für circa ein Viertel der Arbeitnehmer haben sich während der Corona-Krise sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die Arbeitsbelastung verschlechtert. Die Arbeitsbedingungen haben sich dabei in der Bildung und Erziehung (APR/MAI20: 38 Prozent) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (APR/MAI20: 32 Prozent) am stärksten verschlechtert. 
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65

Schutz vor COVID-19

Zwei Drittel der Befragten fühlten sich durch ihren Arbeitgeber ausreichend vor einer Ansteckung mit COVID-19 geschützt. Mehr als die Hälfte waren mit den getroffenen Maßnahmen seitens des Arbeitgebers zufrieden (APR/MAI20: 54 Prozent).
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23

Kurzarbeit

23 Prozent der Arbeitnehmer befanden sich zu Beginn der Corona-Krise in Kurzarbeit. Der Anteil der Beschäftigten, welche eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden oder mehr haben, ist in der Krise auf 57 Prozent gesunken.

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350
 
Fragen
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185
 
Zielgruppen
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3220
 
Befragte

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Die MAS Mitarbeiterstudie Mitteldeutschland ist ein Projekt von Stefan Bischoff (MAS Partners) und Jörg Heidig (Prozesspsychologen) in Zusammenarbeit mit der Designagentur KOCMOC und dem Büro für die Gestaltung von Arbeitswelten design2sense

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Stefan Bischoff

MAS Partners

Marienplatz 1
04103 Leipzig


Tel.: +49 175 58 40 019
E-Mail: sbischoff_at_maspartners.de
Internet: www.maspartners.de


     

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Dr. Jörg Heidig

Prozesspsychologen

Brennereiweg 1
02906 Quitzdorf am See


Tel.: +49 174 68 55 023
E-Mail: heidig_at_prozesspsychologen.de
Internet: www.prozesspsychologen.de